Passende Produkte und Dienstleistungen zu Hamburg
Hamburgs Sehenswürdigkeiten liegen in vier Gebieten: Hafen mit Speicherstadt und HafenCity, Innenstadt mit Alster, Elbvororte im Westen und die Parks. Wer sie nach Gebieten plant statt nach Bekanntheit, sieht an einem Tag mehr und sitzt weniger in Bahnen. Diese Übersicht ist danach sortiert.
Hafen, Speicherstadt und HafenCity
Das dichteste Gebiet der Stadt. Die Speicherstadt ist der grösste Lagerhauskomplex der Welt auf Eichenpfählen und gehört seit 2015 zusammen mit dem Kontorhausviertel zum Welterbe. Ein Rundgang durch die Backsteinkanäle kostet nichts und dauert eine Stunde.
Die Elbphilharmonie schliesst westlich an. Die Plaza auf 37 Metern ist frei zugänglich, ein Zeitfenster-Ticket erspart die Warteschlange. Direkt daneben liegt das Miniatur Wunderland, die grösste Modelleisenbahnanlage der Welt, für die man vorbestellen sollte.
Am westlichen Ende die Landungsbrücken mit dem Alten Elbtunnel von 1911. Wer hindurchgeht, steht auf der Südseite vor der besten Skyline-Ansicht Hamburgs, und das kostet nichts.
Innenstadt und Alster
Das Rathaus mit seinem Innenhof, die Ruine der Nikolaikirche als Mahnmal, der Michel mit Aussichtsplattform im Turm. Dazwischen die Binnenalster, in die die Innenstadt förmlich hineinläuft.
Um die Aussenalster führt ein durchgehender Weg von etwa sieben Kilometern. Er ist die ruhigste Sehenswürdigkeit der Stadt und gleichzeitig die, die man am leichtesten übersieht, weil sie auf keiner Liste als Attraktion auftaucht.
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Die Elbvororte
Blankenese mit dem Treppenviertel ist der schönste Stadtteil Hamburgs und über 4.800 Stufen erschlossen. Der Elbstrand zieht sich von Övelgönne mit den Lotsenhäusern westwärts bis dorthin, gut zwei Stunden zu Fuss, mit Fähranleger für den Rückweg.
Zwischen beiden liegen der Jenischpark und der Botanische Garten in Klein Flottbek, beide kostenfrei und selbst an vollen Sonntagen leer. Ausführlicher steht das im Beitrag Geheimtipps für das Wochenende.
Parks
Planten un Blomen liegt mitten in der Stadt, hat einen Japanischen Garten und im Sommer abends Wasserlichtkonzerte. Der Stadtpark in Winterhude ist grösser und wird zum Liegen genutzt statt zum Anschauen.
Hagenbecks Tierpark im Norden gehört ebenfalls in diese Kategorie, weil er als Landschaftspark angelegt ist. Mit dem Tropen-Aquarium daneben trägt er einen ganzen Tag, auch bei Regen.
Was Eintritt kostet und was nicht
Kostenfrei: Speicherstadt, Elbphilharmonie-Plaza, Alter Elbtunnel, Rathaus-Innenhof, alle Parks, der Botanische Garten, jeder Meter Elbstrand und die Alsterrunde. Die Hafenfähre der Linie 62 kostet den normalen Nahverkehrspreis und ist mit einem Tagesticket abgedeckt.
Eintritt kosten Miniatur Wunderland, die Museen, der Michel-Turm, Hagenbeck und die Konzertsäle. Ein vollständiger Sightseeing-Tag lässt sich in Hamburg für den Preis eines Tagestickets gestalten, und das ist bei einer Stadt dieser Grösse ungewöhnlich.
Was sich an einem Tag verbinden lässt
Realistisch sind drei Sehenswürdigkeiten plus Wege, wenn sie im selben Gebiet liegen. Zwischen Blankenese und der HafenCity liegt eine gute Dreiviertelstunde, und diese Fahrten fressen den Tag.
Ein bewährter Ablauf: vormittags Fähre 62 ab Landungsbrücken, mittags Speicherstadt, nachmittags Plaza, dazwischen eine Pause. Für die gibt es in der HafenCity die NAIPO Relax Lounge mit zwanzig Minuten im Massagesessel, ohne Termin. Die Adresse steht unter Standorte.
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